Archive für den Monat: Juli 2010

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Als ich am letzten Samstag eine SMS von meiner Packstation erhielt, war das ein Gefühl wie in einem spannenden Agentenfilm, wenn das Zeichen für eine geheime Operation gegeben wird. Nur hieß das für mich nicht wie 007 große Verbrecher jagen und dann mit sexy Frauen ins Bett steigen, sondern mein lang ersehntes StarCraft 2 Paket abholen.

Ich wunderte mich aber sehr, dass das Spiel so früh ausgeliefert wurde. So versuchte ich auch sogleich, das Spiel zu installieren. Konnte man es etwa schon spielen? Enttäuschung machte sich breit, als der Installer meldete,  dass ich mit dem Installieren leider bis zum 27.7. warten müsste. Zuerst dachte ich ja: Na gut, macht ja nix.

Langsam wird es mir aber etwas mulmig: Wenn am 27.7. um 00:00 Uhr plötzlich aber-tausende versuchen, das Spiel zu installieren, könnte da nicht das totale Chaos ausbrechen und sogar die folgenden Tage anhalten? Und ja, Gamer sind verrückt, sie warten geduldig und legen um Mitternacht trotz folgendem Arbeitstag los. Das Chaos könnte dadurch ausgelöst werden, dass die Battle.net-Server überlastet wären durch Login-, Verifikations- und Patch-Anfragen. Der Goldmaster ist einige Wochen alt, da wird sich so einiges noch zum Patchen gefunden haben. All diese Probleme sind bei Spielen ja nichts neues.

So fragte ich mich plötzlich: Warum zur Hölle diese Einschränkung? •

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Was?

Die Antwort liegt wohl in diesem ominösen Video, dass ein Spieler ins Netz gestellt hat, wonach anscheinend Activision plant Abogebühren für den CoD-Multiplayer zu erheben. Fairerweise muss ich erwähnen, dass EA die Dedicated-Server schon vor längerem aus der Battlefield-Reihe verbannt hat und bis heute keine Abogebühren eingeführt hat. Da werden schon einige Analysten ausgerechnet haben, dass die Zeit noch nicht Reif ist für solch einen gewagten Schritt.

Ähnliches auch bei StarCraft II: Blizzard (hey! Activision? Blizzard? War da nicht was?) hat den LAN-Modus rausgenommen. Und auch hier wird es nach jüngsten Berichten zu Abo-Gebühren im Battle.net kommen.

Seit dem Spielen richtig mainstream geworden ist, sind auch viel mehr Geldgeier in der Luft und Kreisen  über uns Spieler. Nein, Spiele-Entwickler und Publisher sollen Geld verdienen, damit wir auch in Zukunft mit guten Spielen versorgt werden. Aber der Kottick von Activision ist wohl ein Paradebeispiel dafür wie Geldgier die Leidenschaft für Computerspiele langsam aber sicher gefressen hat.

Erst mit "kostenlosen" Dedicated-Servern die Leute "süchtig" machen und dann... Obwohl mir das Bild überhaupt nicht gefällt: Hier haben wir das klassische Verhältnis von Dealern und Süchtigen.

Vielleicht irren sich die Leute und es gibt gar keine Süchtigen sondern nur Dealer? •

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Wir schreiben das Jahr 2014. Prda Hrztz hat sich bei einer Firma beworben. Das Bewerbungsgespräch verläuft auch ganz gut und es sieht tatsächlich prima aus für Prda. Doch dann kommt die Ablehnung. Prda ist schwer verdutzt und neugierig was denn nun der Grund für seine Ablehnung ist. Ein guter Freund, der in der selben Firma arbeitet lässt durchsickern warum: Man hat mal nach ihm gegoogelt. Neben seinen Social-Network-Accounts fand man tonnenweise Forenbeiträge im offiziellen Forum eines Online-Computerspiels. Man hat daraus einiges geschlossen. Erstens, dass er anscheinend sein ganzes Studium mit diesem Spiel verbracht und sehr viel gespielt hat und zweitens, dass Prda zum Flamen und Trollen neigt. Tja so ist das eben: Das Internet vergißt nichts. Jedenfalls nicht so schnell. ... weiterlesen