Archive für das Jahr: 2007

2 Kommentare

Als es dunkel wurde, dachten sich die Lämmer: Och wir können doch noch ein bißchen da draußen auf dem Felde spielen! Statt sich mit Vorfreude auf einen süßen Traum im warmen Stall an die Mama zu kuscheln, schlichen sich die kleinen niedlichen Lämmchen in diese unendliche Dunkelheit. Erst sahen sie ein leuchtendes Augenpaar. Dann blitzten von den anderen Seiten still und fast unbemerkt weitere Augen auf. Und all diese bedrohlichen Augen näherten sich, und näherten sich und näherten sich. Die Lämmer hatten es schon längst gewittert. Aber es war zu spät. Sie waren umzingelt von lechzenden Schnauzen und scharfen Zähnen. Das Gewhine und Geblöcke war nutzlos, und ihre letzten Laute bevor das Unvermeidliche ihren Lauf nahm: Das erbarmungslose Zerfleischen. Dieses Jagen und Zerstückeln. Gar die Kräftigen und Schnellen unter ihnen hatten keine Chance. Am Ende blieben nur Fetzen - und - der Geruch von frischem Blut. Und wenn sich wieder Stille über das Land legt, zieht das Rudel weiter. Auf der Suche nach neuen Opfern... ... weiterlesen

2 Kommentare

Bin geradewegs mit offenen Augen in eine Krise geschlittert. [b]Quake Wars[/b] ist ein schönes, ein exzellentes und wunderbares Spiel. Quake Wars ist ein schlechtes Mist-Spiel. Eine Gurke. Das denke ich bei diesem Spiel oft in letzter Zeit. Ich liebe dieses aufgaben-bezogene Spielprinzip. Schön ein Ziel nach dem anderen erledigen. Da eine Mine, hier ein Versorgungsdepot, da die Artillerie regnen lassen. Generator reparieren, Tresortür sprengen, Daten zum Terminal liefern. Dann sich mit einem wohligen Siegerlächeln zurücklehnen. "Ich habe mehr Frags als du! Ätsch!", wird auch keiner mehr sagen können. Es ist so ein wohliges Gefühl, dass es nicht mehr auf Frags ankommt, sondern darauf wie schlau man im Team seine eigenen Klassenfähigkeiten einsetzt und je nach Situation auch intelligent seine Klasse wechselt. Das Spiel sprudelt vor taktischen Herausforderungen. Kopf, statt Abzugsfinger. ... weiterlesen

1 Kommentar


Jap. Das Drop-in in ein laufendes Online-Multiplayer-Spiel ist das beste Feature. World in Conflict bereichert Echtzeitstrategiespiele um etwas, was bisher nur in First-Person-Shooter wie Battlefield möglich war. Es mutet seltsam an, aber es funktioniert. Server über Massgate suchen, Server betreten, Klasse wählen, Drop-Zone setzen, Einheiten zusammenstellen und Anfordern und nach deren Eintreffen gehts dann los. Da das Spiel fast zu jeder Zeit eine Wendung erfahren kann, hat man sehr selten das Gefühl, in ein schon verlorenes Spiel einzusteigen. Eben sehr ähnlich zu Shootern.
Natürlich sollte man sich vor dem eigentlichen Beginn einen Überblick darüber verschaffen, welche Klasse gerade am nützlichsten für das Team ist. Es macht keinen Sinn wenn alle Luftwaffe spielen, oder alle Panzer fahren wollen. Am besten wäre es natürlich, wenn man sich mit den anderen Mitspielern absprechen könnte. Das ist auf Public-Servern genau der Knackpunkt. Hierzu müsste man mit den anderen Spielern in direkter Kommunikation über das integrierte VOIP oder ähnlichem stehen. Mit dem russischen Mitspieler letztens konnten wir uns aber überhaupt nicht verständigen. Auch mit den englischsprechenden Kollegen war das eher mäßig. Und wie findet man nun Spieler, die auch wie ich eher lieber Deutsch sprechen? Schwer. Eher zufällig. Außer man organisiert seine Freunde bzw. Clan-Kollegen. ... weiterlesen

1 Kommentar

Die Demo-Server sind so erschreckend leer. Ich bin froh wenn ich mal einen mit ausreichend Spielern finde.
Es stellt sich immer mehr heraus, dass ohne Teamwork nicht viel geht. Sich einfach alleine Durchballern bringt nichts. Das bedeutet aber nicht, dass es für Einzelspieler auf den Online-Servern zu spielen sinnlos ist. Nur... Hier ist der Gehrinschmalz jedes Einzelnen gefragt. Die Nutzung des wirklich sehr üppig ausgestatteten Kommunikationssystem à la Battlefield ist hier fast zwingend. Leider tut das kaum einer, und noch Wenige reagieren auf Anfragen oder Hinweise. Hinzukommt dass man tatsächlich mal die "Bedienungsanleitung" lesen muss, um zu verstehen wie gewisse Dinge funktionieren. Also Leute: RTFM! ... weiterlesen

2 Kommentare


Der Announcer geht einem auf die Nerven. Jedenfalls in der Kampagne. "MCP disabled", "Repair MCP", "MCP repaired", "MCP disabled", "Repair MCP", ... Arrgh! Es zeigte sich auch, dass Quake Wars ein hektisches Spiel ist. Die Kämpfe mit den Gegnern sind schneller als in Battlefield. Gefallen hat mir aber die Dynamik der Aufgaben im Spiel. Ziel für Ziel hangelt man sich als Angreifer durch. Es wird einem immer auch gemeldet, was zu tun ist und wo es zu tun ist. Das Spiel erfordert unglaubliches Teamwork für den Sieg. Ein absolut großer Pluspunkt für Quake Wars. Zwar können einem Einsame-Wölfe gehörig dazwischen funken, aber diese überleben nicht lange. Nur wenn zur rechten Zeit die richtigen Klassen mit der passen Bewaffnung vor Ort sind, und gut supporten, wird es was mit dem Sieg. Sonst artet es nur in einem Gezerge aus oder die andere Seite gewinnt schnell die Oberhand, weil sie besser organisiert ist. Was mich etwas enttäuscht hat: Leider gibt es keine Squads (oder ich habe diese Möglichkeit nicht entdeckt). Das ist bei Battlefield eines der schönsten Feature, weil so auch Randoms zur Zusammenarbeit motiviert werden können. ... weiterlesen